schrauberblog x
Montag, 13. Februar 2017

Muss hier noch was nachholen aus dem Jahre 2016 - nachdem es kaum was an der Technik zu tun gab, kümmerte man sich eben um die Optik (und die Akustik!).
Die Türen waren in einem schlechten Zustand und mir schon länger ein Dorn im Auge. Rostige Stellen, Gammel in den Ecken, speziell den Fensterdichtungen und Risse im Blech um die Spiegelhalterungen - diese Original-LKW-Spiegel sind auf Dauer wohl doch zu schwer. Dazu bieten sie im Werkszustand eigentlich keine Möglichkeit, Lautsprecher vernünftig zu montieren.
Im einzelnen:
Scheiben und -dichtungen ausbauen, gründlich reinigen
Fenstermechanik ausbauen, reinigen, schmieren
Tür ausbauen, dabei untere Schraube abreissen und den Schraubenrest aus dem Scharnier durch aufschweissen einer Mutter rausholen
Vordere untere Ecke entrosten, Blech einschweissen, verschleifen, lackieren, Owatrol in die Falze einbringen
Türhaut innen reinigen, Alubutylmatte einkleben
Kabel ziehen und anschliessen
Neue Türfolie anfertigen und einkleben
alles wieder zusammen bauen

Eine Woche später war die Fahrertür dran, das war etwas weniger Arbeit, u.a. weil ich die Lautsprecherkabel alle schon im Rahmen der Arbeit an der Beifahrertür gezogen hatte.

Die Türpappen habe ich aus MDF-Platte (Schrank-Rückwand) nach Original-Muster neu angefertigt, der Bezug ist oben der gleiche Stoff wie auf den Sitzen und im unteren Bereich Kunstleder. Die Ringe für die Tieftöner sind aus MDF, und auch mit Kunstleder bezogen, sie sind notwendig, um 13er Tieftöner montieren zu können. In der Tür ist einfach kein Platz für den Magneten, denn dahinter läuft ein Teil der Fensterheber-Mechanik.





Dienstag, 7. Februar 2017

Kleiner Nachtrag; kurz vor Weihnachten gab es das grosse Grübeln weil von einem Tag auf den anderen der Kupplungs-Druckpunkt deutlich näher ans Bodenblech wanderte. Man konnte so noch fahren, musste das Pedal jedoch ordentlich in den Teppich treten. Ich hatte schon Angst, im Winter den Motor ausbauen zu müssen, dann war es letztlich doch nur eine Kleinigkeit: Der Pin, der das Kupplungspedal mit der Druckstange verbindet, war rausgefallen, weil sich zuvor der Splint verflüchtigt hatte. Eine kurze Suche unter dem Teppich förderte den vermissten Bolzen und den Federsplint zu Tage. Bolzen wider montiert, den ausgeleierten Splint entsorgt und durch einen neuen ersetzt - hey presto, alles funktioniert wieder.





Donnerstag, 2. Februar 2017

Kurz nach Weihnachten, als das Wetter noch ganz passabel war (und ich hoffte, dass der Januar nicht ganz so kacke wird), habe ich dem längst fälligen Wechsel der Federelemente begonnen. Hinten zuerst, das ist einfacher, ich dachte (zu Recht), dass das an einem Tag zu machen geht.
Der Tank war auch gerade ziemlich leer, was wichtig ist, denn der muss gelöst und zur Seite gekippt werden, damit man an die obere Stossdämpfer-Befestigung dran kommt.
Hier die Neuteile, Federelemente und Nylon-Becher für die Kugelbolzen:

Man hat es im Prinzip mit drei grossen Problemen zu tun:

  1. Die "struts" (Trompeten), die man laut Handbuch einfach heraus nehmen kann, lösen sich nicht von den Federelementen. Also muss das zusammen raus, dazu braucht man aber ein Brecheisen. Ausgebaut kann man es dann mit einem grossen Schraubenzieher entzwei hauen.
  2. Die Nylon-Buchsen gehen nicht aus der Schwinge raus (zumal die alten noch gut gewesen wären. Ich habe aber dennoch die Neuteile verbaut.) Auf der einen Seite konnte ich sie noch in Stücken mit der Zange rauspopeln, auf der anderen musste ich sie rausschmelzen mit dem Heissluftfön.
  3. Die Gummiabdeckungen für die Kugelgelenke, die in den Nylonbuchsen laufen, gehen nicht über den Rand, der sie an Ort und Stelle hält. Auf der Fahrerseite hab ich es nach endlosem Fummeln geschafft, auf der Beifahrerseite hab ich aufgegeben. Dafür hab ich extra viel Fett drangeschmiert.

Die Altteile:

Die vorderen Gummis (sind übrigens die gleichen wie hinten), hatte ich auch noch für den Weihnachtsurlaub auf dem Zettel, aber da hat das Wetter dann doch nicht mitgespielt.





Mittwoch, 1. Februar 2017

Details sind auch wichtig. Vorher:

Nachher. Ein US-spec Warnblinkschalter. Warum? So halt.





Donnerstag, 3. November 2016

Der Caddy hat jetzt einen chinesischen Öldeckel, da steht (vermutlich - ich kann kein Chinesisch) dass man das Öl nicht über Maximum einfüllen soll, weil sonst der Katalysator Schaden nehmen kann. Ist aber auch egal, denn der Wagen hat gar keinen.
Beim Winterreifen montieren fiel mir auf, dass die Lenkmanschette auf der Fahrerseite entzwei war. Die auf der Beifahrerseite ist auch schon porös. Das ist ärgerlich, weil ich sie erst vor zwei Jahren erneuert hatte. Jetzt durfte ich auch mal Bekanntschaft machen mit mangelhafter Qualität aktueller Gummiteile, über die sich im Netz viele Leute beklagen. Ich hatte zum Glück noch einen Satz liegen, so dass ich zumindest die linke Manschette ersetzen konnte (für die rechte müsste ich auf die Grube). Hoffentlich halten die etwas länger, sind auch keine Originalteile.





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